Seit Oktober diesen Jahres gehöre ich nun auch zur Gruppe der Selbständigen und Existenzgründer. Wer diesen Schritt plant, sollte sich frühzeitig auch mit den zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten auseinandersetzen. Da ich dies nun hinter mich gebracht habe, will ich heute einen kleinen Bericht zum Thema Gründungszuschuss schreiben.

Der Staat fördert den Schritt in die Selbständigkeit mit dem so genannten Gründungszuschuss. Dieser hat seit dem 01. August 2006 sowohl das Überbrückungsgeld als auch den Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) abgelöst hat.

Antragsteller müssen zunächst einmal die folgenden Voraussetzungen für den Erhalt des Gründungszuschusses erfüllen:

  • Beantragung vor Aufnahme der selbständigen Tätigkeit
  • Mindestens noch 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld
  • Mindestens einen Tag als Arbeitsloser gemeldet sein
  • Hauptberufliche Ausübung der Selbständigkeit

Zum ersten Punkt vielleicht noch eine Info. Im Internet liest man oft, dass Personen, die bereits nebenberuflich gearbeitet haben und ein Gewerbe angemeldet hatten, keine Förderung zusteht. Diese Aussage stimmt so nicht. Wichtig ist, dass man das Gewerbe nur nebenberuflich und zwar weniger als 15 Stunden pro Woche ausgeübt hat.

Leistungen

Die staatliche Förderung ist in meinen Augen durchaus gut. Selbstständige erhalten in einem Zeitraum von neun Monaten eine Förderung in Höhe ihres Anspruchs auf Arbeitslosengeld. Dieser liegt für Arbeitslose mit Kindern bei 67 % und für alle anderen bei 60 % des während der Beitragsphase erhaltenen Nettogehaltes. Zusätzlich packt das Arbeitsamt noch 300 Euro für die eigene soziale Absicherung drauf.

Beispiel: Wer 1.500 Euro netto verdient hat, erhält etwa 1.200 Euro als Gründungszuschuss.

Die Beiträge für Krankenversicherung (Versicherungsvergleich), Pflegeversicherung sowie private Arbeitslosenversicherung müssen Selbständige jedoch selber tragen und sollten sich auch rechtzeitig um die jeweiligen Anträge kümmern. War die Existenzgründung erfolgreich, können die 300 Euro sogar für maximal weitere sechs Monate bewilligt werden.

Ablauf und Antrag

Möchte man den Gründungszuschuss beantragen, benötigt man zunächst einmal einen Termin beim Arbeitsamt. Dort wird man dann mit dem ganzen Prozess vertraut gemacht und erhält mehrere Formulare und Aufgaben.

Business-Plan erstellen

Dem Antrag auf Gründungszuschuss wird nur entsprochen, wenn ein Business-Plan vorgelegt wurde, der die Tragfähigkeit des Unternehmens und Eignung des Antragstellers “belegt”. Nach meiner Erfahrung achtet das Arbeitsamt insbesondere auf die Finanzplanung und hakt hier auch bei den Beratungsgesprächen häufiger mal nach. Das Arbeitsamt erwartet dabei eine Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalbedarfs- & Finanzierungsplanung, Investitions- & Abschreibungsplanung und nicht zuletzt auch eine persönliche Finanzplanung.

Der erstellte Business-Plan wird nicht nur vom Arbeitsamt geprüft sondern muss vorher auch durch eine externe fachkundige Stelle begutachtet werden. Beim ersten Beratungsgespräch erhält man deshalb Formulare zur Einholung eines Gutachtens von einer fachkundigen Stelle. Hierzu gehören Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Fachverbände, Kreditinstitute oder Steuerberater. Die Wahl der fachkundigen Stelle obliegt dem Antragsteller. Ohne eine Bestätigung der Tragfähigkeit durch eine der fachkundigen Stellen kann man den Zuschuss nicht erhalten.

Antrag auf Arbeitslosengeld stellen

Der Gründungszuschuss ist direkt an den Anspruch auf Arbeitslosengeld gekoppelt. Entsprechend müssen Gründer sich, wenn Sie nicht aus der Arbeitslosigkeit gründen, vorher arbeitslos melden und Arbeitslosengeld beantragen. Die Bestätigung des Anspruchs muss ebenfalls dem Antrag auf Gründungszuschuss beigelegt werden. Wer aus einem Angestelltenverhältnis gründet, wäre also bspw. am 1. Oktober arbeitslos und ab dem 2. Oktober selbständig.

Bedenken muss man an dieser Stelle auch, dass Sperrzeiten wie beim Arbeitslosengeld auch auf den Gründungszuschuss übertragen werden. Aufgrund meiner eigenen Kündigung des Angestelltenverhätnisses erhalte ich den Gründungszuschuss bspw. erst ab Januar 2009 und somit 3 Monate nach Gründung. Positiv ist jedoch, dass der Anspruch nicht um 3 Monate gekürzt sondern lediglich verschoben wird.

Der Antrag auf Arbeitslosengeld, die Erstellung des Plans und die Einholung des Gutachtens sind eigentlich die Hauptaufgaben zur Beantragung des Gründungszuschusses. Weiterhin muss man ein bisschen mit den einzelnen Fristen aufpassen und sollte am besten 3 bis 4 Monate vor der Gründung mit dem ersten Gang zum Arbeitsamt starten. Da man bei der Beantragung auch von anderen abhängig ist, macht ein bisschen mehr Zeit durchaus Sinn und schont die Nerven.

Die Betreuung und auch die Kritikfähigkeit meiner Ansprechpartner beim Arbeitsamt haben mich wirklich positiv beeindruckt. Der Ablauf ist zwar sehr bürokratisch und es wäre angenehmer nur einen Ansprechpartner anstatt drei bis vier für alle Schritte zu haben. Auf der anderen Seite habe ich jedoch von allen Ansprechpartnern viele nützliche Infos und Tipps erhalten, an die ich teilweise nicht gedacht habe.

Google kündigt an, künftig verstärkt auch Seiten auf Basis von Adobe Flash sowie dort enthaltene Links zu indexieren. Dies ist für Flash sicher eine wichtige Entwicklung, da die Positionierung von reinen Flash-Seiten in den Suchmaschinen bislang nur rudimentär möglich war und somit eine wichtige Traffic-Säule nicht optimal ausgeschöpft werden konnte.

Vortrag zum Thema Unit Test und Automated Testing

AdScale Mediadaten

January 19th, 2008

Ich habe heute einen Account bei AdScale angelegt und im Zuge dessen ein paar Zahlen aufgegriffen.
Geht man nach den Textanzeigen bzw. CPC-Kampagnen, so sind die AdScale Publisher in folgenden Rubriken angesiedelt:

Anteil Rubrik
30% Lifestyle & Mode
23% Bildung & Wissen
11% Reise & Tourismus
10% Shopping
9% Computerspiele & Spielzeug
8% Freizeit & Hobbies
4% Auto & Motorrad
3% Menschen & Beziehungen
2% Nachrichten
1% Recht

Nach den Angaben auf der Seite wäre eine Gesamtreichweite im Bereich Textlinks von 8,4 Mio. AIs monatlich möglich. Bei einer Klickrate von 0,1% würden also bei Vollauslastung 8400 Klicks monatlich generiert. Bei 0,20€ CPC im Schnitt wären dies 1680€ Umsatz im Monat, welcher dann zwischen Publisher und AdScale aufgeteilt wird. Aktuell gibt es glaube ich einen Share von 70:30, was ich ganz fair finde. Der Minimum-CPC liegt bei 0,11€.

Werbemittel AIs Monatlich Anteil in %
Fullsize 468×60 47.096.856 25%
BigSize 728×90 77.561.040 41%
Medium Rectangle 300×250 5.550.036 3%
120×600 Skyscraper 16.359.648 9%
160×600 Wide Sky 43.257.192 23%

Über alle Werbemittel verteilt ergibt sich laut dem Wizard auf der Seite eine mögliche monatliche Gesamtreichweite von 190 Mio. Ad Impressions. Die wesentlichen Werbemittel sind dabei BigSize, Fullsize und der 160×600 Skyscraper.

Als Publisher hat man hierbei die Möglichkeit eigene Minimum-TKPs zu definieren oder auf die Preissetzung von AdScale zu vertrauen.

Der mimimale TKP für Advertiser liegt derzeit bei 0,06€. Diese Untergrenze ist in meinen Augen deutlich zu gering, um Publisher am Anfang nicht zu vergraulen, sollten Sie selber keine Minimum-TKP’s gesetzt haben. Die 0,06€ sind zwar eine Untergrenze und es gibt ein Biet-Verfahren aber man müsste eine umso höhere Nachfrage auf der Advertiser-Seite haben, um die gebotenen TKP’s jetzt schon auf ein attraktives Niveau zu heben.

Ich bin gespannt, wie sich die Plattform und nicht zuletzt die Nachfrage auf beiden Seiten entwickeln wird. Zum heutigen Zeitpunkt könnte es schwierig sein, neue Publisher zu binden, da das Revenue-Niveau vermutlich nicht so hoch sein wird. Als Advertiser kann man somit zumindest darauf setzen, aufgrund der geringen Minimal-Gebote an günstigen Traffic zu kommen.

Es fehlt aktuell auch an Transparenz, um das Preis-Niveau zu pushen und das Biet-Modell zu fördern. Ich weiß heute nicht, wie viel ich als Advertiser eigentlich bieten muss, um Reichweite zu bekommen. Wo liegt die Preisvorstellung der Publisher? Was bieten meine Konkurrenten? Aus Publisher-Sicht: Wo liegt eigentlich der durchschnittlich gebotene TKP in meinem thematischen Umfeld auf einem bestimmten Werbemittel? Wo setze ich meine Minimum-TKP’s an. Hierzu fehlt eventuell auch einfach noch die nötige Datenbasis.
Vielleicht wäre es auch eine Überlegung wert, direkt auf einer bestimmten Seite buchen zu können und mit dieser Seite einen Preis, Laufzeit oder Volumen zu verhandeln. Man könnte nun natürlich sagen, dass beide Parteien dann auch ohne Adscale zusammenarbeiten könnten. Ich glaube aber, dass es insbesondere für kleinere Publisher eine sinnvolle Sache wäre, über einen Partner wie AdScale das Controlling der Auslieferung, die Abrechnung etc. laufen zu lassen.

Sollte der Marktplatz gut wachsen und die Nutzer die Möglichkeit zum “spielen” bekommen und nicht zuletzt ein wenig Innovationswille und Entwicklung in die Ads gesteckt werden, wäre dies mittelfristig sicher eine gute Ergänzung zum Platzhirsch Adsense und Affiliate-Plattformen. In jedem Falle macht ein offener und auf einer Plattform basierender Advertising-Marktplatz wirklich Sinn.

Am 07. März findet im Kölner Schauspielhaus ab 21 Uhr eine Lesung von Nick Hornby statt.
Ich habe bereits vor einigen Jahren eine Lesung von ihm im Kölner Limelight verfolgt und werde mir dies auch in diesem Jahr nicht entgehen lassen.

Karten gibt es direkt auf der Seite vom Schauspielhaus.

Alternative zu Trac

January 4th, 2008

Trac ist eine wirklich gute Applikation um gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Nicht zuletzt das integrierte Wiki finde ich sehr hilfreich, um Ideen festhalten zu können und daraus Anforderungen zu spezifizieren. Leider lässt sich Trac jedoch nicht auf meinem Server bzw. Webspace installieren und so habe ich mich nach einer Alternative zu Trac umgesehen. Diese sollte möglichst auf Basis von PHP entwickelt worden sein und eine Installation ohne Root Rechte auf dem Server zulassen. Wichtig ist mir außerdem, dass eine Wiki integriert ist.

Ich bin leider für meine eher eingeschränkten Rahmenbedingungen noch nicht ganz fündig geworden, habe aber dennoch einige Applikationen gefunden, die grundsätzlich eine Alternative bei der Auswahl eines Projekt Management Tools bieten könnten.

Redmine
Open Source Lösung, Ruby on Rails, Wiki. Hier gibt es auch eine Demo zu Redmine.

Collaboa
Ruby on Rails, Open Source, Kein Wiki

Project Pier
PHP, Open Source, kein Wiki, Self Hosted

Devalot
Ruby on Rails, Open Source, Wiki, Tagging, Private Projects

ActiveCollab
PHP, Kostenpflichtig: Jährlich ab 199$ SmallBiz und 399$ Corporate

RailsCollab
Rails Umsetzung von ActiveCollab, Scheint Open Source zu sein

Yesterday I received a letter from an agency who offered me a free analysis of my Google Adwords account from one of their Adwords professionals.

The mailing was really personalised as it also contained a screenshot of an ad I recently ran for one of my projects. They probably just scanned and screenshotted various Adwords ads on Google and saved contact details from the landing pages or Alexa.

By the way the first three potential clients can win a raffle ticket.

Absolutely amazing game and atmosphere in the Franken-Stadion. Great experience.

Portugal Holland 1Bild 006.jpgBild 008.jpgBild 015.jpgBild 020.jpgBild 030.jpg

Yahoo! Clever

June 23rd, 2006

I think the idea behind Yahoo! Clever is a good tool to help users to find quick answers to their questions. Social software, user rated and qualified content have already proven to be very successful in terms of quality and transparency.
As search engines are struggling to keep the quality of natural search results it could be useful to integrate a quick overview of matching answers into standard search engines.