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Posted: June 1st, 2008, 11:59pm CEST
“Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren.
Clay Shirky gehört nicht nur ein zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen.
Links: Clay Shirky’s Writings About the Internet, Here comes Everybody (Blog zum Buch), Wikipedia über Clay Shirky (englisch)
Videos: “Looking for the Mouse” (Web 2.0 Expo, San Francisco, April 2008, Blip.tv), “Love, Internet Style” (Supernova Conference, San Francisco, Juni 2007, Youtube)
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Posted: June 1st, 2008, 11:59pm CEST
“Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren.
Clay Shirky gehört nicht nur ein zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen.
Links: Clay Shirky’s Writings About the Internet, Here comes Everybody (Blog zum Buch), Wikipedia über Clay Shirky (englisch)
Videos: “Looking for the Mouse” (Web 2.0 Expo, San Francisco, April 2008, Blip.tv), “Love, Internet Style” (Supernova Conference, San Francisco, Juni 2007, Youtube)
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Posted: June 1st, 2008, 11:59pm CEST
“Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren.
Clay Shirky gehört nicht nur ein zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen.
Links: Clay Shirky’s Writings About the Internet, Here comes Everybody (Blog zum Buch), Wikipedia über Clay Shirky (englisch)
Videos: “Looking for the Mouse” (Web 2.0 Expo, San Francisco, April 2008, Blip.tv), “Love, Internet Style” (Supernova Conference, San Francisco, Juni 2007, Youtube)
Ab 28.11. geht es hier weiter - frisch renoviert und ganz neu angestrichen. Mehr dazu demnächst. Bleiben Sie am Apparat!
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Posted: June 1st, 2008, 11:59pm CEST
“Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren.
Clay Shirky gehört nicht nur ein zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen.
Links: Clay Shirky’s Writings About the Internet, Here comes Everybody (Blog zum Buch), Wikipedia über Clay Shirky (englisch)
Videos: “Looking for the Mouse” (Web 2.0 Expo, San Francisco, April 2008, Blip.tv), “Love, Internet Style” (Supernova Conference, San Francisco, Juni 2007, Youtube)
Update in eigener Sache: Ab 28.11. geht es hier weiter - frisch renoviert und ganz neu angestrichen. Mehr dazu demnächst. Bleiben Sie am Apparat!
Update in eigener Sache 2: Meedia hat die ganze Geschichte.
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Posted: May 18th, 2008, 11:35pm CEST
“Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein”, bedeutungsschwangerte eine bassige Sprecherstimme im Jahre 66 des vergangenen Jahrhunderts im Vorspann zur deutschen Science-Fiction-Serie “Raumpatrouille Orion”. Auf damalige Computeringenieure muss ein Gerät, wie beispielsweise das aktuelle iPhone, wie purer Science Fiction gewirkt haben. Erreichten damals doch Schrankwand-große, lärmende Rechenungeheuer nicht annähernd die Leistung des kleinen Apfel-Taschencomputers.
In einer Tiefgarage im Münchener Süden kümmert sich eine Handvoll Enthusiasten um Erhalt und Pflege von Computerboliden aus vergangenen Jahrzehnten.
Link: Cray-Cyber.org
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Posted: May 18th, 2008, 11:35pm CEST
“Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein”, bedeutungsschwangerte eine bassige Sprecherstimme im Jahre 66 des vergangenen Jahrhunderts im Vorspann zur deutschen Science-Fiction-Serie “Raumpatrouille Orion”. Auf damalige Computeringenieure muss ein Gerät, wie beispielsweise das aktuelle iPhone, wie purer Science Fiction gewirkt haben. Erreichten damals doch Schrankwand-große, lärmende Rechenungeheuer nicht annähernd die Leistung des kleinen Apfel-Taschencomputers.
In einer Tiefgarage im Münchener Süden kümmert sich eine Handvoll Enthusiasten um Erhalt und Pflege von Computerboliden aus vergangenen Jahrzehnten.
Link: Cray-Cyber.org
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Posted: May 7th, 2008, 11:31am CEST
Jeff Jarvis hielt sich am 11. September 2001 in unmittelbarer Nähe des World Trade Centers in New York auf, als die beiden Flugzeuge in die Doppeltürme stürzten. Um seine Erlebnisse zu teilen und zu verarbeiten, begann er kurz entschlossen, darüber zu bloggen, und diese Bloggerei—anfänglich lediglich auf ein paar Wochen angelegt—veränderte Jarvis’ Sicht auf die Medienwelt des 21-ten Jahrhunderts grundlegend.
“News-Medien werden schrumpfen. Punkt!”, sagt Jeff Jarvis im Interview. Außerdem äußerst Jarvis sich im Gespräch über Verlage, die Web-Communities kaufen, die veränderte Beziehung zwischen Medien und der Öffentlichkeit und erklärt, warum es seiner Meinung nach für Journalisten ein Fehler ist, Social Networks zu ignorieren.
Links: Buzzmachine (Jeff Jarvis’ Blog), Interview mit Jeff Jarvis in der ZEIT, Wikipedia über Jeff Jarvis (englisch)
In eigener Sache: Ja, hier war es in letzter Zeit ausgesprochen ruhig, was in allerkeinster Weise heißt, dass ich den Müßiggang als neue Lebensphilosophie entdeckt habe. Vielmehr werkeln wir hier im Hintergrund an einer Weiterentwicklung und Neuausrichtung des Projekts “Elektrischer Reporter”. Sobald alle trockenen Tücher festgezurrt sind, werden wir Sie, verehrte Zuseher, natürlich umgehend informieren, bis dahin geht es hier vorläufig im 14-Tage-Rhythmus weiter. Vielen Dank für Ihr Verständnis und für Ihre Geduld!
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Posted: May 7th, 2008, 11:31am CEST
Jeff Jarvis hielt sich am 11. September 2001 in unmittelbarer Nähe des World Trade Centers in New York auf, als die beiden Flugzeuge in die Doppeltürme stürzten. Um seine Erlebnisse zu teilen und zu verarbeiten, begann er kurz entschlossen, darüber zu bloggen, und diese Bloggerei—anfänglich lediglich auf ein paar Wochen angelegt—veränderte Jarvis’ Sicht auf die Medienwelt des 21-ten Jahrhunderts grundlegend.
“News-Medien werden schrumpfen. Punkt!”, sagt Jeff Jarvis im Interview. Außerdem äußerst Jarvis sich im Gespräch über Verlage, die Web-Communities kaufen, die veränderte Beziehung zwischen Medien und der Öffentlichkeit und erklärt, warum es seiner Meinung nach für Journalisten ein Fehler ist, Social Networks zu ignorieren.
Links: Buzzmachine (Jeff Jarvis’ Blog), Interview mit Jeff Jarvis in der ZEIT, Wikipedia über Jeff Jarvis (englisch)
In eigener Sache: Ja, hier war es in letzter Zeit ausgesprochen ruhig, was in allerkeinster Weise heißt, dass ich den Müßiggang als neue Lebensphilosophie entdeckt habe. Vielmehr werkeln wir hier im Hintergrund an einer Weiterentwicklung und Neuausrichtung des Projekts “Elektrischer Reporter”. Sobald alle trockenen Tücher festgezurrt sind, werden wir Sie, verehrte Zuseher, natürlich umgehend informieren, bis dahin geht es hier vorläufig im 14-Tage-Rhythmus weiter. Vielen Dank für Ihr Verständnis und für Ihre Geduld!
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Posted: February 25th, 2008, 5:18pm CET
Für den Netz-Philosophen David Weinberger ist das vermeintliche digitale Chaos die große Chance, alte Zöpfe unserer Vorstellungswelt zu entsorgen: das Entweder-Oder-Prinzip beispielsweise. “Wir sortieren Ideen nach dem Vorbild von Hardware”, sagt er, “diese Prinzipien sind absolut ungeeignet für die digitale Welt.” Sein Buch “Everything is Miscellaneous”, das demnächst auf Deutsch unter dem Titel “Das Ende der Schubladen” erscheint, stellt die These auf, dass wir alle lernen müssen, besser mit Chaos, Unordnung und Unschärfen umzugehen.
Im Gespräch geht es außerdem um Auswirkungen, die das Internet auf den US-Präsidentschaftswahlkampf hat.
Links: David Weinberger (Blog), Everything is Miscellaneous (Blog)
Siehe auch: David Weinberger über Cluetrain, Netzneutralität und eine neue Renaissance
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Posted: February 25th, 2008, 5:18pm CET
Für den Netz-Philosophen David Weinberger ist das vermeintliche digitale Chaos die große Chance, alte Zöpfe unserer Vorstellungswelt zu entsorgen: das Entweder-Oder-Prinzip beispielsweise. “Wir sortieren Ideen nach dem Vorbild von Hardware”, sagt er, “diese Prinzipien sind absolut ungeeignet für die digitale Welt.” Sein Buch “Everything is Miscellaneous”, das demnächst auf Deutsch unter dem Titel “Das Ende der Schubladen” erscheint, stellt die These auf, dass wir alle lernen müssen, besser mit Chaos, Unordnung und Unschärfen umzugehen.
Im Gespräch geht es außerdem um Auswirkungen, die das Internet auf den US-Präsidentschaftswahlkampf hat.
Links: David Weinberger (Blog), Everything is Miscellaneous (Blog)
Siehe auch: David Weinberger über Cluetrain, Netzneutralität und eine neue Renaissance