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q48

  • Permalink for 'q48/2008/09/08/Last_Cookie_Parasites'

    Last Cookie Parasites

    Posted: September 8th, 2008, 8:19am CEST by pascal

    Oder: Warum die SEM-Agentur so viele Sales auf dem Brand-Keyword macht und deswegen immer mehr Budget bekommt…

    Das Thema hat es inzwischen auch auf die SES zu einer Keynote gebracht: “Why Does Search Get the Credit for Everything?”.

    Kurzes Beispiel: TV-Werbung erzeugt meist einen Anstieg an Type-In Traffic und Brand Traffic. Nachdem aber ein Medienbruch da ist, registriert die Online Analytics das nicht und schreibt den Sale eben den beiden Kanälen zu.

    Die Folge: TV-Budget wird gestrichen, mehr Geld in SEM, weil das ja der einzige Kanal war, der “skalierbar” zu mehr Sales geführt hat.

    Das führt natürlich dazu, dass bei einer klassischen Last-Cookie Logik alle ausser dem Brand-Traffic unterproportional vergütet werden: Online Media, SEO, Affiliate …

    Denn die Frage ist ja, hätte der jeweilige Kunde den Brandbegriff gesucht, wenn er nicht vorher Kontakt mit einer anderen Werbeform gehabt hätte?

    Nach gesundem Menschenverstand: Nein.
    In der Konsequenz wäre es als Shop sinnvoll (und ich habe schon von SEM-Strategien gehört, die so arbeiten) nur noch auf den Brand zu bieten, und den Rest performance-basiert nach aussen zu geben.

    Die Folge: Mord und Totschlag auf den Brand Terms, wie man in UK und Irland sehen kann.

    Was wäre die beste Lösung? Es kommt darauf an.
    Eine Möglichkeit ist, wie Amazon, gar nicht auf den Brand zu bieten, und es auch für andere zu sperren.
    Die Andere, auf den Brand ohne Tracking-ID zu bieten, dann kann man aber nicht mehr SEM von SEO-Brand Traffic unterscheiden.
    Also eher auf den Brand bieten, aber die Tracking Links so gestalten, dass die letzte nicht navigationale Aktion ihren Credit bekommt.

    Auch sollten SEM-Agenturen nicht performance-basiert für Brand Traffic vergütet werden, weil da keine Leistung dahintersteckt. Wenn die gleiche Agentur z.B. Affiliate und SEM betreut, kommen da auch Interessenskonflikte auf, die stark von der jeweiligen Vergütung getrieben werden. Wenn die Affiliate-Agentur ausser Haus ist, hat sie es argumentativ noch schwerer. Es ist klar, der Auftraggeber muss eine saubere Lösung entwickeln, die seinem Geschäftsmodell am meisten entspricht, und die Partner anreizoptimal vergütet.

    Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit!

  • Permalink for 'q48/2008/09/07/Auf_zur_OMD'

    Auf zur OMD

    Posted: September 7th, 2008, 8:14pm CEST by pascal

    Beim Rumklicken auf der offiziellen OMD-Seite holpert noch einiges. (http://www.online-marketing-duesseldorf.de/besucherinfo klick auf registrieren)

    Ich bin sehr gespannt, wie sich die Messe in diesem Jahr präsentieren wird. Der Druck von außen (BVDW + OVK) hat schon seine Vorboten unterwegs, die Anzahl der Nebenpartys steigt ( www.omclub.de ), und irgendwie ist ein Detail komplett an mir (und offensichtlich vielen anderen vorbeigegangen.

    Es sind drei Tage

    Wie? Drei Tage waren es doch schon immer. Am Vortag gab es einen Tradedoubler-Event, einen Metaapes Stammtisch und eine Falk-Party (später Doubleclick) Dieses Jahr kommt noch Valueclick dazu und Zanox veranstaltet gleich einen Event der sich von Dienstag Mittag bis Donnerstag Früh hinspannt.

    Und parallel?

    16.9. Marketing Leaders Day

    lese ich auf meiner Einladung. Haben alle anderen das auch verpasst? Oder interessiert es keinen?

    Und was machen Sie am Dienstag? Diskutieren Sie mit!

  • Permalink for 'q48/2008/09/07/OM_Club_2008___Die_coole_OMD_Party'

    OM-Club 2008 - Die coole OMD Party

    Posted: September 7th, 2008, 2:07pm CEST by pascal

    Die einen sind es satt, immer um Karten für eine Party zu betteln, auf der eh nur Offliner rumhüpfen, und ihre Online-Kompetenz feiern (siehe Spiegel-Video), die andern möchten keine Lounge mit Türsteher, sondern eine ehrliche Party von Online Marketing Profis für alle, die gerne Party machen. Und zwar Open End. Wer will sich schon in Düsseldorf unter der Woche um zwei Uhr nach einer neuen Location umsehen? Niemand. Deswegen auf zum OM-Club 2008. Wo die richtige Party abgeht.

    Veranstaltet von Randolf und Scarlett, die schon mehrfach ihre Feierkompetenz unter Beweis gestellt haben…

    Gerüchte gehen um, dass alle Hostessen der Messe Hier (im Gegensatz zu den offiziellen Partys) hochwillkommen sind, und sie sogar eine mittlere Überraschung erwartet.

    Ach ja, und sponsored, was das Zeug hält, damit mal gezeigt wird, was eine außerverbandliche / außerpolitische Party uns wert ist.

  • Permalink for 'q48/2008/08/29/Microsoft_kauft_Ciao'

    Microsoft kauft Ciao

    Posted: August 29th, 2008, 3:49pm CEST by pascal

    Laut heise kauft Microsoft die Mutter von Ciao,

    … übernimmt der US-amerikanische Softwarekonzern Microsoft das Medienunternehmen Greenfield Online mitsamt seiner Tocher Ciao, ein Portal für Preisvergleiche und Shoppingempfehlungen. Laut der Vereinbarung mit der Muttergesellschaft zahlt Microsoft je Greenfield-Aktie 17,50 US-Dollar in bar. Das ergibt eine Gesamttransaktionssumme von 486 Millionen US-Dollar. Greenfields Marktforschungsdienstleister Internet Survey Solutions (ISS) will Microsoft nicht behalten, hierfür hat der Redmonder Konzern nach eigenen Angaben einen Käufer gefunden, dessen Name aber noch nicht genannt wurde.

    Na das läutet j wieder einen interessanten Herbst im “Kauf alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist”-Herbst ein. Viel Spaß

  • Permalink for 'q48/2008/08/27/Die_beste_Landingpage_der_Welt'

    Die beste Landingpage der Welt

    Posted: August 27th, 2008, 12:48pm CEST by pascal

    und was man von ihr lernen kann, nämlich die Top 10 Punkte für eine gute Landigpage

    Warum ist sie die beste Landing Page?
    - seit Ende der 90er praktisch unverändert,
    - dafür von immer mehr Mitarbeitern laufend getestet und optimiert wird
    - einen Milliarden Unternehmenswert geschaffen hat
    - in x Ländern und y Sprachen wiedererkannt wird
    - in Kombination mit den Folge-Seiten den Nutzer so stark bindet, dass sie freiwillig
    - Startseite, also die “Mutter” aller Landing Pages, oder zumindest häufig
    - als Bookmark gespeichert wird.

    Diese Kriterien sollten sie zur Beurteilung ihrer Landing Pages auch anlegen.

    Das ist sie:

    Bei Philip Lensen gibt es mehr Hintergründe über die Entwicklung der Homepage und eine Google Homepage FAQ

    Was kann man von dieser Landing Page lernen?

    Top 10 Punkte für eine gute Landing Page

    1. Reduziere auf das Minimum (vgl. Yahoo / msn Homepage)
    2. Sei freundlich und zurückhaltend (bunte Farben dezent im Vordergrund, viel Weißraum, zurückhaltende Typo
    3. Erzeuge den Eindruck, dass man nichts falsch machen kann (wenig Optionen, Primäre Optionen klar hervorgehoben)
    4. Nimm dich selber nicht zu Ernst (Goole Logo Spielereien)
    5. Teste viel
    6. Verändere wenig
    7. Links sind blau und unterstrichen
    8. Buttons sind Buttons
    9. Biete mehrere Wege ans Ziel (Klicken als Navigation UND Suchen)
    10. Beantworte die Frage, mit der die Benutzer zu dir kommen (”wo finde ich…”, “was ist…”)
  • Permalink for 'q48/2008/08/26/Ses_San_Jose_2008_R%c3%bcckblick'

    Ses San Jose 2008 Rückblick

    Posted: August 26th, 2008, 3:11pm CEST by pascal

    Gerade von Christoph geschickt bekommen:

    Gott hasst angeblich SEM und SEO:
    zumindest wurde dieser Mann vor einem der Konferenz-Hotels gesehen…

    aber nun kurz zum (lang erwarteten) Recap:

    - weniger Leute: nicht so überlaufen
    - mehr Aussteller: spannende Themen auf der Messe, nur leider zu kurz
    - neue Referenten: die sich leider nicht immer an “no sales pitch” halten
    - viel mehr Deutsche: Ich würde über dreissig schätzen.

    Die SES scheint (imho) etwas unter der SMX zu leiden, nachdem sich letztes Jahr ja (sowas gibts nicht nur in Deutschland) zwei Stränge für solche Konferenzen etabliert haben.

    Auf meiner Agenda für nächstes Jahr auf alle Fälle: SMX advanced Seattle

    Deswegen suchen die beiden Konferenzen noch etwas nach Identität, was eine etwas komische Stimmung erzeugt. Extrem viele neue Gesichter, und zur Freude von vielen (Manfred): viele Frauen. Die Stimmung auf den Partys war nicht so ausgelassen wie die letzten Jahre, was auch daran liegen kann, dass eine “open bar” länger als eine Stunde laufen sollte.

    Inhaltlich:
    Viele kleine Änderungen in Sicht:
    Quality Score, Longtail,

    aber keine großen revolutionären Themen:
    Landing Pages und multivariates Testing ist hier schon Standard-Disziplin, man kümmert sich inzwischen mehr um das iphone als relevantes Device.

    Hier gibt es ein paar gute Recaps: [www.toprankblog.com], wie immer sehr gut dabie: SEO Roundtable
    Und weitere Recaps bei: Marcus (Tober), Marcus (Tandler), Jens, German Cowboys und natürlich SEO FM

    Doch: eines scheint mir neu: Der Wille zur Öffnung vieler Schnittstellen und Tools scheint durchzubrechen. Ob das die “echten” Zahlen bei der KexwordSandbox sind, oder Microsoft und Yahoo, die es als wichtigstes Feature ihrer Werbenetworks sehen, Adwords Daten importieren zu können.

    Auch SMO ist nicht mehr so heiss, wie noch vor einem Jahr. Es gehört halt zu einer vernünftigen Linkbuilding-Strategie dazu. Widgets und co. auch wenig neues. Es scheint die Innovation dem Handwerk Platz zu machen, was ja eine relativ normale Entwicklung ist.

    Cuil war kein Thema. Auch universal Search ist halt da, man weiß noch nicht, ob das die super User Experience bringt, und die Frage bleibt natürlich, welchen Einfluss es auf die Adwords-Einnahmen hat, dwenn das golden triangle auf einmal an Wirkung verliert. Ein klares Zeichen für Video-Ads über der Suche? Ich denke ja.

    Auch kommen zwei Diskussionen immer mehr hoch:
    1. Was soll man von der Verknüpfung der ganzen Google Cookies halten?
    2. Was passiert eigentlich, wenn die Suchmaschine kein hub mehr ist, sondern eine Authority ( nicht mehr viel rein und viel raus, sondern Search as Destination, also die Suche präsentiert die Erbenisse, nicht mehr die Links. Gerade bei Google News und der Abhängigkeit vieler Newsportale ein heisses Eisen. Wenn man dann noch direkte Koops mit AP hat? Wie gehts eigentlich den Kinoprogramm-Seiten?

    Was meinen Sie?
    Diskutieren Sie mit!

  • Permalink for 'q48/2008/07/31/Top_10_Gr%c3%bcnde_zur_SES_San_Jose_2008_zu_fahren'

    Top 10 Gründe zur SES San Jose 2008 zu fahren

    Posted: July 31st, 2008, 12:44pm CEST by pascal

    In den Vorbereitungen zur SES San Jose bekomme ich immer wieder Mails,
    ob es sich denn lohnt, dahin zu fahren.

    Hier meine Top 10, warum man da sein sollte

    1. Ein bis zwei Jahre Vorsprung in vier Tagen
    Ganz klar, hier sind die Themen auf dem Tisch, die in Deutschland noc keinen beschäftigen wie z.B. “Wie beeinflusst mein multivariates Landing Page Tool das Ranking meiner Landing Page?”

    2. Raus aus dem Alltag mit Zen-Input
    Ich setze mich gerne in Sessions, um mich berieseln zu lassen und meinen eigenen Gedanken nachzuhängen, immer wieder einen Input aufgreifen und dann weiterfliessen lassen. “Panta rei”

    3. Jede verpasste Session ist besser als drei Sessions
    Wenn man sich auf dem Flur in ein so gutes Gespräch vertieft hat, mit jemand, den man gestern noch nicht kante, ist das meist mehr Wert, als der ganze Tag. Das Interessanteste findet während der Konferenz, aber abseits der Konferenz statt.

    4. Google Dance
    Die Party ist jetzt zwar für europäische Verhältnisse manchmal irritierend (um 11 ist Schluss), aber man sollte mal da gewesen sein.

    5. Search Bash
    Besser finde ich den legendären Search Bash von Webmaster Radio, auf dem Ranking-Unterschiede schon mal per Sumo-Fight ausdiskutiert werden.

    6. die Messe mit den seltsamsten Ausstellern
    Ein paar Stunden sollte man sich für die Messe reservieren, die zwar nur nebenbei läuft, aber da kann man auch ein paar Perlen finden (Adgooroo, etc). Was mir letztes Jahr am besten Gefallen hat: Freitext Analyse von Customer Reviews, um dynamisch darauf reagieren zu können.

    7. Klima-Anlagen
    Kalifornien im Sommer: Europäer bewegen sich in langen Pullis richtung Konferenz-Räume. Warum? Draussen 28°, drinnen 14°. Die spinnen, die Amis.

    8. Frauen-Quote
    Für Singles: Es gibt keine Online Marketing Veranstaltung mit so vielen Frauen. Letztes Jahr wurden geschätzte 50% in den Beginner-Panels gesichtet.

    9. San Francisco
    Vorher oder nachher noch ein paar Tage San Francisco dranhängen. Bei dem Dollar-Kurs…

    10. das Konferenz-Essen
    Es ist schon besser geworden, aber die Sodbrennen-Tabletten kommen trotzdem mit. Kanpp 10.000 Leute zu versorgen ist natürlich auch ein logistischer Aufwand.

    Wer wir aus Deutschland da sein?
    Wer war schon immer da?

    Schon immer da:
    Thomas, Marcus, Metapeople

    Seit zwei Jahren da:
    Jan, Gulli

    letztes Jahr zum ersten Mal gesehen:
    Seometrie

    Dieses Jahr zusätzlich erwartet:
    Scarlett, Thomas, Jens, … und viele, die ich sicher vergessen habe -> Comment

    Nachdem so viele aus Deutschland da sind, würde ich für Sonntag Abend einen Pre-Event Organisieren, wer Lust hat.

  • Permalink for 'q48/2008/07/29/cuil_ist_cool'

    cuil ist cool

    Posted: July 29th, 2008, 5:50pm CEST by pascal

    Endlich was neues am Suchmaschinen Markt. cuil startet zwar mit der meines Erachtens unsinnigen Aussage, wieviel (It worked, und 404-)Seiten sie indiziert haben, aber die zweite Seite ist endlich ein Schritt nach vorne.

    Google hat die erste Seite der Suche revolutioniert, jetzt ist die zweite dran.

    Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit!

  • Permalink for 'q48/2008/06/25/SES_Hamburg_2008_Recap'

    SES Hamburg 2008 Recap

    Posted: June 25th, 2008, 12:39pm CEST by pascal

    zuerst einmal war ich doch von der Anzahl Besucher überrascht. Dürften so an die 300 gewesen sein.

    zu einzelnen Sessions:

    Keynote von Martin Sinner

    Größte Sorge des Deutschen Marktes ist die Dominanz von Google und die unvorhersehbaren Effekte von Universal Search

    Webanalytics

    Sehr interssanter Bericht von Welt Online, die mit Google Analytics und Omniture arbeiten, über ihre Problee bei schnelldrehenden Sites und Heatmaps.

    Etwas komisch wahr die Ansicht auf meine Frage: “wie gehen Sie mit dem Zielkonflikt der Zielgruppe Werber und der Zielgruppe Leser um?”

    Vom Prinzip wolle man ein so hochwertiges Umfeld schaffen, dass die User gar nicht auf die Anzeigen klicken, weil das ja dann primär Branding-Anzeigen wären.

    Das ist auf einem Performance Marketing Kongress natürlich eine freche These, zeigt aber, dass die klassischen Medien in dem Thema noch nicht zuhause sind, und (noch) keine Antwort auf das Dilemma parat haben, das sie in einem so interaktiven Medium natürlich massiv trifft (just one click away…)

    So machen sie Besucher zu Käufern

    Nachdem ich selber präsentiert habe, beziehe ich mich nur auf Norman.

    Sehr gut hat mir der Approach gefallen, den SEOInc da vertritt. (wahrscheinlich deshalb, weil wir da vollständig einer Meinung waren.

    - Ein Button sollte aussehen wie ein Button
    - ein Link wie ein Link (und jetzt alle: BLAU UND UNTERSTRICHEN)
    - die Suche und der Warenkorb gehört nach rechts oben

    Schade war, dass wir noch nicht wirklich teif einsteigen konnten, weil dieses Thema (leider) relativ neu in Deutschland ist. Aber das ist eine normale Entwicklung:

    1. Seite online -> initiales Design
    2. mehr Traffic -> optimierung von Anzeigen, SEO, etc.
    3. Analytics
    4. Landing Page Optimierung
    5. Optimierung des gesamten Kaufprozesses
    6. Optimierung des Customer Lifecycle und Value
    7. Integration des Kunden in den Vertrieb durch Weiterempfehlung

    Meiner Erfahrung nach ist der Grossteil der Deutschen Sites heute zwischen Punkt 3 und 4. Das ist auch ok, weil die Basics müssen zuerst erledigt werden.

    Location Based Services

    Auch zwei spannende Vorträge: Einmal aus der Sicht eines lokalen Portals, einmal aus rechtlicher Sicht.

    Mobile bewegt ja zwei große Fragen:
    1. Ist das wirklich ein Markt?
    2. Und wann gehts jetzt endlich los?

    Meine Meinung dazu ist: wenn Google und Apple diese Themen so zentral besetzen wollen, einmal auf OS und einmal auf Device-Ebene, dann gehen die davon aus, dass es primär eine mobiles Web (vielleicht auch unter der Haube) geben wird und nur sekundär ein stationäres. Man vergleiche nur die Zahl der Handys mit der der Laptops.

    Click Fraud

    Auch ein interessanter Punkt: Click Fraud wird häufig mit unerwünschten Clicks verwechselt. Und bei den unerwünschten Clicks sind ca die Hälfte falsche Einstellungen und die andere Hälfte, technische Probleme der Suchmaschine. Leider ist hier auch wieder mangelnde Tranzparenz ein großes Problem. Positiv ist, dass das Thema als (vor allem Marken und Vertrauensproblem) erkannt wurde und zumindest bearbeitet wird.

    Soviel zu ein paar neuen und intererssanten Punkten auf der SES.

    Gabs für Sie was Neues?
    Diskutieren Sie mit!

  • Permalink for 'q48/2008/06/06/Interview_zu_Google_Analytics'

    Interview zu Google Analytics

    Posted: June 6th, 2008, 5:45pm CEST by pascal

    Und noch ein Interview mit mir, diesmal zur Zukunft von Web-Analytics und insbesondere natürlich Google Analytics Rolle darin. Bei Timo Aden.

  • Permalink for 'q48/2008/06/06/Zukunft_des_Affiliate_Marketings'

    Zukunft des Affiliate Marketings

    Posted: June 6th, 2008, 9:44am CEST by pascal

    Kurz vor meinem Urlaub habe ich noch mal nachgedacht, wie sich wohl das Affiliate Marketing in Zukunft verändern wird. Aus meiner Sicht zeichnen sich folgende Trends ab.

    Long tail Affiliates - Kunden werden Affiliates

    Shops werden ihre Kunden automatish zu Affiliates machen. Das macht auch absolut Sinn, denn die besten Markenbotschafter sind nunmal zufriedene Kunden. Das bedeutet aber auch, dass die heutige technische Infrastruktur für einen Teil der Affiliates zu kompliziert sein wird.
    Deswegen folgt

    Naked Links - Alle Links sind Affiliate Links

    Weil es weniger technisch zugeht (dahinter natürlich komplexer wird), Link-Kauf und Verkauf auf der börsennotierten privaten Gestezesliste nun verboten ist, werden einfach alle Links vergütet, sobald sich der Eigentümer meldet. Eine Vergütung findet klassich pro Besucher und Nutzung statt, die andere ist ev. ein TKP-Modell für unsere “anderen” Besucher, die Robots.
    Weil das alles dazu führt, dass eh alles vergütet wird folgt logischeweise

    Full featured APIs - Der eigene Shop, der besser konvertiert

    Wenn performance-orientiert vergütet wird, sollte die Performance auch steuerbar sein. Deswegen erwarte ich bald die Möglichkeit, einen eigenen White Label Shop einzusetzen, den ich grafisch und aus der Usability optimieren kann, aber die ganze Logistik und Fullfillment beim Shop umgesetzt werden, aber nach meinen Anweisungen (z.B. kein Hermes-Versand). Das wird in der Umkehr auch dazu führen, dass die Produktmanager des Haupt-Shops an den Conversions der Affiliate gemessen werden und ihr variabler Gehaltsanteil dann ausgezahlt wird, wenn ihre Conversions besser sind als die von 90% der Affiliates. Davon profitieren dann auch alle Standard-Affiliates. Schön wäre auch, dass dies APIs dann mixbar sind: Klamotten 1,2,5 von Shop A, 34,5,23 von Shop B, Fullfillment durch die einzelnen Shops, Rechnungsstellung aber nur an einen.

    Sub-Domains - Der eigene Shop im Auftrag des Herrn

    Das wäre eine logische Konsequenz (AShops), diesen Zielgruppenshop dann auch als Subbrand auf dem Hauptshop zu integrieren und extra zu bewerben. Daraus enstehen dann langfristige Bindungen bestimmter Affiliates an Brands, die für beides Seiten planbarer sind.

    Transparente und weniger Intermediäre

    Abgesehen davon, dass Google wahrscheinlich bald sein Adsense-Affiliate Produkt um Deeplinks und so etwas erweitert, werden die Zwischenhändler mehr Transparenz zu Kosten und Leistungen erbringen müssen. Das Internet hat es Intermediären schon immer schwer gemacht, das wird auch in diesem Markt passieren. Das wird einen Kostendruck auf Netzwerke und Agenturen aufbauen, denn bei Adwords/Adsense sind diese Kosten ja schon drin. Speziell die kleinen und sehr grossen Partner erfordern andere Kosten und Leistungsstrukturen, die nur so die Abwanderung in private Networks verhindern. Auch wenn Ebay in USA mit Ihrem Schritt zur Zeit wohl noch überfordert ist, glaube ich werden private Networks für grosse Player eine logischer Schritt, ev. mit Verwendung von erweiterbarer Network Basis-Technologie.

    Verschmelzung von Vermarktern, Agenturen und Netzwerken

    Die jetzige Struktur erzeugt zu viele Kosten, deswegen wird das jeweilige Kern-Know-how neu in einem grösseren Verbund aufgestellt. Wenn also ein Affiliate Link auf einer Seite plaziert wird, muss das neue Konstrukt dem Affiliate sagen, dass ein anderer Link ev besser wäre und ob solche Optimierungen in Zukunft automatisch stattfinden sollen. Netwwork->Vermarkter - CpX->TKP.

    Preise für Online Werbung steigen

    Trotz der Senkung der Produktionskosten werden die Marketingkosten steigen: Warum? Weil nicht mehr User im System nachwachsen, also online gehen, dafür aber die Anzahl der Shops. Also gleich viel Angebot an Werbefläche, aber mehr Nachfrage (der Shops) erzeugt steigende Preise.

    Konzentration auf Netzwerkseite fördert Konzentration auf Affiliate-Seite

    Durch den steigenden Kostendruck der Netzwerke, werden kleine Affiliates (in der heutigen Super-Affiliate-Größe) Schwierigkeiten haben gute Konditionen zu erreichen, deswegen werden sich Affiliates zusammenschliessen.

    Soweit meine Zukunftsvisionen zu einer jungen Branche mitten in der Pubertät. Und jetzt gehts ab in den Urlaub.

    Aber wie sehen Sie die Zukunft dieses Segmentes? Diskutieren Sie mit!

  • Permalink for 'q48/2008/06/06/Interview_bei_100Partnerprogramme.de'

    Interview bei 100Partnerprogramme.de

    Posted: June 6th, 2008, 9:43am CEST by pascal

    Karsten von 100partnerprogramme.de hat ein kurzes Interview im Vorfeld der SES mit mir veröffentlicht, hier der Link

  • Permalink for 'q48/2008/05/14/rmsarcar_geht_an_iProspect___Aegis'

    rmsarcar geht an iProspect / Aegis

    Posted: May 14th, 2008, 9:09am CEST by pascal

    schwupps, und wieder einer weg…

    zuerst mal herzlichen Glückwunsch an Ronjon.

    Aber ein Satz liest sich für mich komisch:

    Following the acquisition, rmsarcar.com’s staff will undergo training and certification to become part of the Isobar-owned network of iProspect search specialists and upon completion, will re-brand as iProspect Germany.

    Als ob man hierzulande zuerst einmal lernen müsste, wie das Ganze funktioniert?
    Komisch.

  • Permalink for 'q48/2008/05/13/Muttertag_2008'

    Muttertag 2008

    Posted: May 13th, 2008, 10:18am CEST by pascal

    Nach Google Trends ist der diesjährige Muttertag der meistgesuchte seit Aufzeichnung in Deutschland der “erfolgreichste”.

    Mal abgesehen von diversen Schwächen in den letzten Jahren sind entweder Mütter, oder der Muttertag wieder im Trend…

    Interessant ist auch, dass in Deutschland eigentlich nur an zwei Terminen Blumen gekauft werden: Zum Valentinstag und zum Muttertag. Geschenke gibts aber nur an Weihnachten. Restaurants auch.

  • Permalink for 'q48/2008/05/09/next08_mit_schon_900_Teilnehmern'

    next08 mit schon 900 Teilnehmern

    Posted: May 9th, 2008, 1:49pm CEST by pascal

    Über 900 registrierte Teilnehmer, und noch gut eine Woche bis zur next08.

    Da scheint sich eine neue Konferenzgröße aufzutun. Jetzt, wo ja an jeder Ecken eine neue Messe/Konferenz entsteht, eigentlch keine News. Aber mit 900 Teilnehmern? Für Deutschland bemerkenswert.

    via [www.next-conference.com]

  • Permalink for 'q48/2008/04/22/Lohnt_sich_das_%e2%80%9cSuch_Werbenetzwerk%e2%80%9d_bei_Google_Adwords_'

    Lohnt sich das “Such-Werbenetzwerk” bei Google Adwords?

    Posted: April 22nd, 2008, 3:56pm CEST by pascal

    Wie kann man herausbekommen, ob sich das Such-Werbenetzwerk lohnt? Die meisten Adwords-Kunden schauen sich ja Suche und Content-Angebote getrennt an, und bieten eventuell im Content-Bereich auch getrennt.

    Nehmen wir also an, die Auswertung zweier Keywords ergibt folgendes:
    Beide Keywords erreichen 1000 Clicks am Tag zu einem CPA von 2 EUR

    Keyword: Alpha:

    • Suche: 500 Clicks, CpA: 3 EUR
    • Content: 500 Clicks, CpA: 1 EUR

    Keyword: Omega

    • Suche: 400 Clicks, CpA: 2 EUR
    • Content: 600 Clicks, CpA: 2 EUR

    Die klassische Optimierung wäre nun, die Kampagne für Alpha abzuschalten oder herunterzufahren.
    Wenn man aber einen Schritt weitergeht, kommt folgendes heraus:

    Keyword: Alpha:

    • Suche: 250 Clicks, CpA: 1 EUR
    • Such-Werbenetzwerk: 250 Clicks, CpA: 5 EUR
    • Content: 500 Clicks, CpA: 1 EUR

    Keyword: Omega

    • Suche: 100 Clicks, CpA: 3 EUR
    • Such-Werbenetzwerk: 300 Clicks, CpA: 1 EUR
    • Content: 600 Clicks, CpA: 2 EUR

    Hier würde man natürlich andere Konsequenzen ziehen müssen.
    Hierbei gibt es zwei Probleme:

    1. Das SuchWerbe-Netzwerk ist teilweise an der Grenze zwischen Content und Suche (Ebay und Amazon tauchen hier als Referer auf)

    2. Es ist, analog dem Content-Network nur dazuschaltbar, aber nicht einzeln wähl- und damit optimierbar.

    Aber wie kommt man überhaupt an die Information, welche Klicks aus diesem Graubereich kommen?

    It’s the Analytics, Stupid!

    Mit DKI (Dynamik Keyword Insertion) bekommt man ein paar nette Features an die Hand, um das herauszubeommen.

    Angenommen die Click-Url sieht so aus:


    http://xxxx.xxxx/?xxxx=xxx&s={ifsearch:S}{ifcontent:C}&p={placement}&c={creative}&k={keyword:empty}

    Aus den Daten kann man nun die Clicks nach Content “s=C” und Search “s=S” separieren. Wenn man jetzt die Search-Clicks noch nach Referern gruppiert, und die, in denen “.google.” vorkommt, aufs eine Häufchen wirft, landen auf dem anderen die aus dem “Such-Werbenetzwerk”.

    Jetzt eine einfache Conversion-Analyse auf der Segmentierung, und man hat zuerst einmal Klarheit.

    Welche Erfahrungen haben Sie in diesem Netzwerk gemacht?
    Diskutieren Sie mit!

  • Permalink for 'q48/2008/04/16/Wie_man_einfach_an_die_Conversions_der_Konkurrenz_kommt'

    Wie man einfach an die Conversions der Konkurrenz kommt

    Posted: April 16th, 2008, 2:43pm CEST by pascal

    Auf der SMX München habe ich ja einen Vortrag zum Thema Konkurrenzbeobachtung gehalten. Ich habe viel Feedback auf meinen Quick Win-Vorschlag erhalten, die Daten der Affiliate Netzwerke zur Konkurrenz-Beobachtung zu nutzen.

    Deswegen hier nochmal ausführlich, um was es dabei geht.

    Alle E-Commerce Angebote basieren im Konkurrenzumfeld auf wenigen Key Performance Indikatoren.

    Average DB per Sale
    Click2Sale Conversion (C2S) =Sales / Clicks
    Customer Lifetime Value = Earnings per unique Customer

    Ein Shop kann also bei einer Conversion von 10% und einem Average DB von 100€ bis zu 10€ pro Klick zahlen. Bei vergleichbaren Shops sind natürlich die Conversion und der Average Sale zwei sehr relevante Größen, weil man in Verbindung mit den eigenen Daten natürlich zwei Dinge wissen kann:

    1. max. Klickpreis der Konkurenz
    2. Benchmark für die eigene Shop-Performance

    Die Erkenntnis 1 hilf mir beim SEM meine Gebotsstrategie zu überarbeiten, aber das ist hier nicht das Thema, denn im Erkenntnis 2. steckt die Brisanz:

    Wie sind meine Landingpages, meine Conversion, mein durchschnittlicher Warenkorb im Vergleich zu diesen Zahlen dieses Konkurrenten?

    Wenn nun z.B. der Warenkorb schlechter ist, wäre das ein gutes Signal, mal den Checkout-Prozess mit dem Focus Cross-Selling und Bundles unter die Lupe zu nehmen. Wenn die C2S Conversion schlechter ist, scheinen die Probleme schon vorher anzufangen.

    Das ganze jetzt auf fünf Konkurrenten multipliziert ergibt eine ziemlich tiefe Kenntnis der Commerce-Seite des Marktes.

    Wie aber komme ich an diese Zahlen?

    Die Antwort darauf liegt in der Online Marketing Abteilung. Über die Affiliate Netzwerke. Ich rate z.B dazu, jedem Mitarbeiter der Online Marketing Abteilung ca.50€ bis 100€ pro Monat als Google Adwords Kontingent zur Verfügung zu stellen, um eine eigene kleine Konkurrenzbeobachtung zu machen.

    Dafür braucht man (mindestens):

    • Eine freie (nicht auf die Firma rückführbare) E-Mail-Adresse
    • Einen Webauftritt bei einem free (z.B. meinetolleseite.blogspot.com)
    • Einen Affiliate-Account mit der E-Mail-Adresse und der URL
    • Einen Adwords-Account (wenn nicht ein FirmenAccount mit Kontingent genutzt wird)

    Mit dem Affiliate Account bewirbt man sich bei der eigenen Seite und den Konkurrenz-Seiten. Dann bewirbt man die Konkurrenz und sich selbst mit den selben Keywords und vergleichbar viel Traffic

    Je nach Markt wird man schon nach wenigen Tagen die ersten Erkenntisse sammeln und zwar genau welcher Konkurrent wie performt. Die Zahlen sind natürlich unter 10 bis 20 Sales noch nicht sehr valide, wenn man nun aber die Zahlen von allen Mitarbeitern wieder zusammenwirft, bekommt man einen guten ersten Eindruck.

    Wie gesagt, das ist nur der erste Schritt.
    Ich überlasse es Ihrer Phantasie, wie man die Zahlen noch optimieren und verbessern kann. Für einen ersten Schritt ist es aber absolut ausreichend.

    Das Ganze bringt natürlich die Frage auf den Tisch, ob will, dass die Konkurrenz diese Zahlen sieht. Deswegen bin ich ein großer Fan von entweder nicht vergleichbaren Einheiten, wie z.B. Aktion xyz ausgeführt oder Click- besser Unique Visitor basierter Vergütung.

    Letztlich bringt aber jede aktionsbasierte Vergütung nun mal auch genau die Information, wie viel Prozent der Besucher diese Aktion ausführen.

    Die Idee, die als Feedback am häufigsten an mich herangetragen wurde ist, dann halt einfach nur die Hälfte der Sales zu vergüten, ein auch im Affiliate-Bereich selbst gern gesehener Vorschlag mit einer heftigen Kehrseite. Wenn der Klick für den Affiliate weniger wert ist, schickt er keinen Traffic mehr oder weitet sein Engagement eher für die Konkurrenz aus. So wird das natürlich ein Rohrkrepierer. Professionelle Affilates führen sehr genaue Statistiken über eCPM-Werte von jeder einzelnen Kampagne und merken solche Veränderungen sofort, wenn sie überhaupt mit mehr als 1000 Clicks den Test fortsetzen.

    Was man auch anführen kann, ist, dass die Affiliate-Seiten alle handgeprüft sind, und so eine Seite doch auffallen muss. Ich schätze, dass ein kompetitives Programm ca 3.000 bis 10.000 meist kleine Partner hat und die Freigabe der Seiten meist vom unteren Ende der Kompetenzkette durchgeführt werden. Ausserdem ist so eine Vergleichsseite schnell hochgezogen und sieht zumeist auch besser aus als die von “echten” Affiliates.

    Wie sieht Ihre Konkurrenzbeobachtung aus?
    Oder haben sie keine? Dann fragen sie sich bitte, was sie alles einfach so Ihrer Konkurrenz auf den Tisch legen.

  • Permalink for 'q48/2008/04/15/iCrossing_%c3%bcbernimmt_3Gnet'

    iCrossing übernimmt 3Gnet

    Posted: April 15th, 2008, 9:32am CEST by pascal

    Die internationale Online-Marketing-Gruppe iCrossing hat die deutsche Agentur 3GNet übernommen. 3GNet ist auf Suchmaschinen- und Affiliate-Marketing spezialisiert. Nach der Übernahme beschäftigt iCrossing weltweit 620 Mitarbeiter in 15 Büros in den USA und Europa. Innerhalb von 90 Tagen wird 3GNet in iCrossing Germany umbenannt. Geschäftsführer bleiben die Gründer Patrick Bertermann und Oliver Grüning sowie Gottfried Häuserer. Sie berichten an Don Scales, Präsident und COO von iCrossing. Das Hauptquartier bleibt in München, eine weitere Dependance steht in Berlin. Bezüglich des Kaufpreises hüllen sich die Unternehmen in Schweigen.
    via kress

    Herzlichen Glückwunsch an alle!
    Mal sehen, wie diese ganzen Internationalisierungen die Szene verändern…

    Und in dem Trubel geht ganz unter, dass Johannes Falck das Booming Experiment verlassen hat, und nun Head of Sales bei 3Gnet, ähhh iCrossing ist.

    So, dann bleiben noch…
    rmsarcar.com
    Sumo
    Metapeople

  • Permalink for 'q48/2008/04/10/SMX_Munich_Recap'

    SMX Munich Recap

    Posted: April 10th, 2008, 3:51pm CEST by pascal

    Die Idee des Tages: Bidding Strategies auf Basis von Wetter-Forecast

    Aus meiner Analytics-Erfahrung kann ich definitiv bestätigen, dass es in Conversions und Traffic einen Unterschied gibt, aber die Idee war mir neu. Ich bin gespannt auf die Resultate.

    Aber zuerst: Danke an das ganz besondere Team von Rising Media (Mathew, Sandra, Fanny &. Co) für einen Lichtblick auf dem Markt der deutschen Konferenzen.

    Ich war auf sehr vielen Online Marketing Konferenzen die letzten Jahre. Auch wenn das Dilemma der unterschiedlichen Wissensstände wahrscheinlich nie lösbar sein wird ist zumindest eins klar geworden: Man kann ein Konferenz mit viel Liebe zum Detail und der gleichen Passion vorbereiten, wie sie die meisten Teilnehmer für ihr Thema selbst empfinden.

    Danke Euch.

    Themen-Highlights auf der SMX aus meiner Sicht:
    - Behavioral Targeting (auch wen das Panel mich etwas verwirrt hat)
    - Semantic Concepts (im falschen Kontet präsentiert, denke ich, aber es erinnert mich an die Zeit um 2000 als wir mit solchen Techniken hochinteressante Ergebnisse erzielt hatten)
    - Personalisierte Suche (ich denke ich muss mal für mich eine begriffliche Klarstellung für die ganzen Themen finden)
    - SEM braucht SEO: Gut das ist inzwischen alt, aber die Interpretationen treiben immer neue Blüten

    In und ausserhalb der Branche werden die Themen Personalisierung und Profilierung, Targeting und Datenschutz in einen grossen Topf geworfen und ja nachdem auf welcher Seite man steht, finden man alles toll oder auch alles schlecht, was damit zu tun hat. (Aufgabe für Fortgeschrittene: Wechseln sie die Seiten innerhalb eines Statements auf dem Podium…)

    Mein persönliches Highlight auf der SMX war am Abend der Refinded Ads Party, auf der ein netter junger Mann zu mir kam und meinte: “Hallo Pascal, Du kennst mich nicht, aber ich kenne dich… Ich bin vom Google Search Quality Team.” Ich kannte bisher ja nur eine Person aus dem Team, aber ich finde es toll, dass so viele Mitglieder bei dieser Veranstaltung waren und auch das offene Gespräch gesucht haben. Phillip von Sumo hatte sich dann auch am nächsten Tag den besten Zuschauerplatz bei der SEO-Clinic Session inmitten dieses Teams gesucht ;-)

    Ich habe viele neue Leute kennen gelernt und Themen aufgefrischt (Semantic Analysis), aber das Wichtigste ist doch der Rahmen, in dem man die ganzen alten Gesichter wieder trifft und zwanglos reden kann. Leider kommt ein bisschen das OMD-Feeling auf, wenn man darüber nachdenkt, mit wem man alles nicht sprechen konnte, aber so ist das halt.

    Wer war da
    Online Marketing Persönlichkeiten
    JoJo von Internet Marketing News,
    Sistrix, Thomas, Marcus, Friday, Uwe,Inhouse SEO, Timo, Lennart,
    Stefan
    (Agenturen)
    Isabel von Bigmouth
    Ronald und Reza von Quisma
    Ron und Arend von Iven&Hillmann
    Christian von One Advertising
    Christan von Lunapark
    Harald von Advertising.com

    Wen habe ich nicht gesehen:
    - 3Gnet
    - Explido
    - rmsarcar.com
    - Nonstop Consulting
    - Zanox
    - Commission Junction
    - Affilinet
    - Tradedoubler

    Hab ich wen vergessen?

  • gründerszene

    q48