Die Zivildienstleistenden Oliver Gothe, Peter Klandt und Peter Ruchartz eröffneten 1988 mit dem condomi-Ladengeschäft in Köln das erste Spezialgeschäft für Kondome in Deutschland. Die Expansion erfolgte u.a. durch ein Franchisekonzept. Zudem wurde 1997 Deutschlands älteste Kondomfabrik erworben. Nach Umwandlung in eine AG und dem Börsengang in 1999 sollte dann “die Welt erobert werden”. Es endete in der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Mehr Hintergrundinfos erfahrt Ihr bei Wikipedia.
Zwanzig Jahre nach Gründung von condomi wollen jetzt die zwei Gründer Nico Müller und Oliver Möschen ebenfalls mit Kondomen reich werden. Unter dem Markennamen “Coripa” wollen Sie ihren Kunden eine große Vielfalt bieten: “Coripa ist ein neues Kondom, das in 55 verschiedenen Größen erhältlich ist. Coripa ist in 55 Größen aus 13 verschiedenen Breiten und 10 verschiedenen Längen erhältlich. Dadurch ist jetzt für nahezu jede Penislänge- und breite ein passendes Kondom verfügbar. Durch die bisher nicht dagewesene Größenvielfalt können Männer nun das zu ihnen persönlich passende Kondom finden.” Hergestellt werden die Kondome in einem Unternehmen aus Malaysia mit deutschen Wurzeln.
Der Westen berichtet über Hintergründe der Gründerstory: “Seit fünf Jahren haben der 30-jährige Müller, der in der Autobranche tätig ist, und der 29-jährige EDV-Fachmann Möschen viel Arbeit und auch Geld in ihre Idee investiert. Am kommenden Mittwoch gehen sie bei der Messe Medica in Düsseldorf mit ihren Maßkondomen namens Coripa an den Start, spätestens Ende des Jahres soll das Produkt per Internet bezogen werden können (www.coripa.com). Auch, weil das die Hemmschwelle zum Kauf senkt.” Dann wollen wir mal schaun, ob es diesmal eine Erfolgsstory wird.